Franui - Musicbanda


  • Johannes Eder Klarinette, Bassklarinette
  • Andreas Fuetsch Tuba
  • Romed Hopfgartner Saxophone, Klarinette
  • Markus Kraler Kontrabass, Akkordeon
  • Angelika Rainer Harfe, Zither, Gesang
  • Bettina Rainer Hackbrett, Gesang
  • Markus Rainer Trompete, Gesang
  • Andreas Schett Trompete, Gesang, Leitung
  • Martin Senfter Ventilposaune, Gesang
  • Nikolai Tunkowitsch Violine

Biographie

Franui ist der Name einer ganz bestimmten Almwiese im kleinen, 1402 Meter über dem Meer gelegenen Osttiroler Dorf Innervillgraten, in dem die Musiker von Franui großteils aufgewachsen sind. Das Wort ist rätoromanischen Ursprungs und verweist auf die geografische Nähe Innervillgratens zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten.

Die Musicbanda gleichen Namens spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und ist bei vielen herausragenden Festivals und Konzertveranstaltern zu Gast (u.a. Wiener Festwochen, Burgtheater Wien, Wiener Konzerthaus, Salzburger Festspiele, Stiftung Mozarteum Salzburg, Bregenzer Festspiele, Ruhrtriennale, Radialsystem V Berlin, Philharmonie und Grand Théatre Luxemburg, Les Nuits de Fourvière Lyon, Holland Festival, Tiroler Festspiele Erl, KunstFestSpiele Herrenhausen, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schauspielhaus Hamburg, Philharmonie Köln).

Mit dem Singspiel „Steine und Herzen“ (Ruhrtriennale 2005) begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Regisseur Sven-Eric Bechtolf, der mit Franui regelmäßig als Rezitator auftritt. Neben der Konzerttätigkeit realisieren die Musiker von Franui immer wieder auch Musiktheaterproduktionen. Zuletzt: „Fool of Love“, Shakespeare-Sonette mit dem Sänger und Pianisten Karsten Riedel und dem Puppenspieler Nikolaus Habjan (Burgtheater Wien), „Meine Bienen. Eine Schneise“ (Salzburger Festspiele 2012. Libretto: Händl Klaus). Zum 20jährigen Bestehen des Ensembles sorgte ein Konzert auf der 2300 m hoch gelegenen Almwiese Franui für Furore, zu dem nach einer etwa 3-stündigen Wanderung an die 1500 Besucher kamen. Das neue Programm „Tanz Boden Stücke“ (feat. Wolfgang Mitterer) hatte im Dezember 2014 bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg Premiere und wurde seither unter anderem bei den Elbphilharmonie-Konzerten in Hamburg, in der Kölner Philharmonie, bei den KunstFestSpielen Herrenhausen in Hannover, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, im großen Sall des Wiener Konzerthauses und bei den Klangspuren Schwaz aufgeführt.

Sämtliche CDs von Franui erscheinen beim Label col legno und wurden mit diversen Preisen ausgezeichnet (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Pasticcio-Preis von Radio Ö1, Toblacher Komponierhäuschen). 2012 erschienen die „Schubertlieder“, „Brahms Volkslieder“ und „Mahlerlieder“ als 3-CD-Box sowie die Shakespeare-Sonette von Karsten Riedel und Franui unter dem Titel „Fool of Love“ auf CD. Zum 20-Jahr-Jubiläum der Musicbanda erschien 2013 erstmals ein Vinyl-Album („Franui ist eine Almwiese“). Anlässlich des Geburtstagskonzertes im Wiener Burgtheater (Oktober 2013) wurde das Hörbuch „36 Stunden“ mit Sven-Eric Bechtolf als Sprecher veröffentlicht.

Franui - Musicbanda

Medien

  • Nicht umblättern -
weiterspielen

    Nicht umblättern -
    weiterspielen

    Ein Portrait über die
    Musicbanda Franui
    von Teresa Andreae

    ORF, 2013

  • Franui
Ein Portrait

    Franui
    Ein Portrait

    Trailer über die Osttiroler Musicbanda Franui

    2009

  • Programmauszüge
»Nur ein Gesicht«

    Programmauszüge
    »Nur ein Gesicht«

    Nur ein Gesicht

    Nach den 49 deutschen Volksliedern von Johannes Brahms

    Bregenzer Festspiele
    »Kunst aus der Zeit«

    Bregenz, 2008

  • Karsten Riedel &
Franui

    Karsten Riedel &
    Franui

    »Let me confess«

    Ausschnitt der Burgtheateraufführung »Fool of Love« mit Karsten Riedel und Franui

    Wien, 2012

  • Musicbanda Franui
ZDF »Aspekte«

    Musicbanda Franui
    ZDF »Aspekte«

    Ein Portrait über die Osttiroler Musicbanda Franui für
    ZDF »aspekte«
    von Benedikt Gondolf

     

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Franui - Musicbanda

Termine

Date Wer / Was Ort

01.12.2014

19:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Auf Wiedersehen«

Wien, Österreich

Konzerthaus

»Auf Wiedersehen«

Franui spielt Trauermusik, Sven-Eric Bechtolf liest Pierre Michon: »Leben der kleinen Toten«

 

Programm:

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Maurerische Trauermusik c-moll K 479a (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett) (1785)

 

Gustav Mahler

Der Abschied (Frei nach Themen aus dem gleichnamigen Satz aus »Das Lied von der Erde«, Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett)

 

Franz Schubert

Das Grab D 330 (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett) (1815)

Am Tage Aller Seelen D 343 «Litanei auf das Fest Aller Seelen» (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett) (1816)

Das Wirtshaus D 911/21 (Winterreise, 2. Buch) (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett) (1827)

 

Robert Schumann

Thema mit Variationen Es-Dur WoO 24 «Geistervariationen» (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett) (1854)

Klavierquintett Es-Dur op. 44 (2. Satz: In modo d'una marcia. Un poco largamente in Bearbeitung von Markus Kraler und Andreas Schett) (1842)

 

Georg Kaltschmid

Auf Wiedersehen (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett)

 

Anonymus

Teuer Mutter (Bearbeitung: Markus Kraler und Andreas Schett)

 

Montag. 01.12.2014, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus

Lothringer Straße 20

A-1030 Wien

Österreich

04.12.2014

19:30 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

Premiere: »Tanz Boden Stücke«

Salzburg, Österreich

Mozarteum

Premiere des neuen Konzertprogramms »Tanz Boden Stücke«:

 

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Donnerstag, 04.12.2014, 19:30 Uhr

Mozarteum Salzburg, Großer Saal

Schwarzstraße 26

A-5020 Salzburg

Österreich

29.12.2014

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Album für R. S.«

Erl, Österreich

Festspielhaus

Franuis Hommage an Robert Schumann zum ersten Mal konzertant in Erl:

Die 10-köpfige Osttiroler Combo entwickelt aus Schumanns Liedern und Instrumentalstücken mit Hackbrett, Zither und Harfe, mit Violine, Kontrabass und viel Gebläse (Holz und Blech) neue musikalische Gebilde, die zwischen Elysium und Fegefeuer oszillieren, zwischen Schönheit, Traum und Irrsinn, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.

 

Montag, 29.12.2014, 18:00 Uhr (Ende der Veranstaltung: ca. 19.45 Uhr)

Festspielhaus Erl

Mühlgraben 56 a

A - 6343 Erl

Österreich

02.01.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Franui zu Neujahr«

Sillian, Österreich

Kultursaal

Wenn alle wieder ausgeschlafen und die Ohren nach dem Silvesterkrach hundertprozentig wieder aufgegangen sind, exakt 33 Stunden nach den Wiener Philharmonikern und genau 47 Tage vor dem Jahreswechsel in China gibt die Musicbanda Franui zum 1. Mal ein Neujahrskonzert.

Zu hören sind allerlei lustige Stücke, darunter „Tanzfolge der entfernten Verwandtschaft aus Wien“, „Menuett mit Dirndl“ oder „Dreher aus dem Komitat Schluckauf“. Die musikalischen Vorlagen hiezu stammen von den Herren Schubert (Franz), Mozart (Wolfgang Amadé), Mahler (Gustav) und Bartók (Béla). Überdies werden auch Trauermärsche  geblasen, bei denen hin und wieder lautstark mitgeklatscht werden darf.

 

Freitag, 02.01.2015, 20:00 Uhr

Kultursaal Sillian

Sillian 86

A - 9920 Sillian

Österreich

19.01.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Ständchen der Dinge«

Wien, Österreich

Stadtsaal

»Ständchen der Dinge« ist das Kaleidoskop der Franui’schen Beschäftigung mit dem Liedschaffen des 19. Jahrhunderts:

Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler, interpretiert von der aus Osttirol stammenden „Musicbanda“ mit ihrer besonderen, sofort wieder erkennbaren Klangbatterie (einer unvergleichlichen Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern), die es seit dem Jahr 1993 in nahezu unveränderter Besetzung gibt und die als „wandlungsstarke Trafostation im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik" gerühmt wird (Kleine Zeitung).

 

Montag, 19.01.2015, 20:00 Uhr

Stadtsaal Wien

Mariahilfer Straße 81

A - 1060 Wien

Österreich

13.03.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Ständchen der Dinge«

Ehingen a. d. Donau

Lindenhalle

»Ständchen der Dinge« ist das Kaleidoskop der Franui’schen Beschäftigung mit dem Liedschaffen des 19. Jahrhunderts:

Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler, interpretiert von der aus Osttirol stammenden „Musicbanda“ mit ihrer besonderen, sofort wieder erkennbaren Klangbatterie (einer unvergleichlichen Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern), die es seit dem Jahr 1993 in nahezu unveränderter Besetzung gibt und die als „wandlungsstarke Trafostation im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik" gerühmt wird (Kleine Zeitung).

 

Freitag, 13.03.2015, 20:00 Uhr

Lindenhalle Ehingen

Lindenstraße 51

89584 Ehingen a. d. Donau

14.03.2015

19:00 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjahn

»Doch ich bin nirgend, ach! zu Haus«

Krems, Österreich

Minoritenkirche

Die Pilgerschaft als Lebensthema: „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus.“ (aus dem Schubert-Lied „Der Wanderer an den Mond“).

Franui, die Musicbanda mit Osttiroler Wurzeln und urwüchsiger Besetzung, schickt gemeinsam mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan den Wanderer auf seinen Lebensweg. Ein Sinnsuchender lässt alles hinter sich und macht sich mit melodischer Seele und beredtem Geist auf, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Seine Begleiter sind romantische Liederweisen von Schubert bis Mahler, die Franui in einer „betörenden Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum“ (Neue Zürcher Zeitung) in die bodenständige Wirklichkeit transformiert. Mit dem Nestroypreisträger Nikolaus Habjan und seinen Puppen hat Franui schon im Wiener Burgtheater „Fool of Love“ (Shakespeare-Sonette) gespielt.

 

Samstag, 14.03.2015, 19:00 Uhr

Klangraum Krems

Minoritenkirche

Minoritenplatz 4

A-3500 Krems

Österreich

24.04.2015

19:00 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

»Tanz Boden Stücke«

Hamburg

Elbphilharmonie / Mojo Club

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Freitag, 24.04.2015, 19:00 Uhr

Elbphilharmonie Hamburg / Mojo Club

Reeperbahn 1

20359 Hamburg

25.04.2015

20:00 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

»Tanz Boden Stücke«

Köln

Philharmonie

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder schon im Jahr 2012 in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Samstag, 25.04.2015, 20:00 Uhr

Philharmonie Köln

Bischofsgartenstraße 1

50667 Köln

05.05.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Innsbruck, Österreich

Vier und einzig

Die Musicbanda Franui aus Osttirol mit ihrer Klangbatterie aus Saiteninstrumenten, Streichern und viel Gebläse besinnt sich mit diesem Programm ihrer Wurzeln. Sie greifen auf Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen.

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Dienstag, 05.05.2015, 20:00 Uhr

Vier und einzig

Hallerstraße 41

A-6020 Innsbruck

Österreich

06.05.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

St. Johann in Tirol, Österreich

Musik Kultur Johann

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Mittwoch, 06.05.2015, 20:00 Uhr

Musik Kultur Johann

Ledergasse 5

A-6380 St. Johann in Tirol

Österreich

07.05.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Uderns / Zillertal, Österreich

SteudlTenn

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Donnerstag, 07.05.2015, 20:00 Uhr

SteudlTenn

Kirchweg 22

A-6271 Uderns / Zillertal

Österreich

08.05.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Brixen, Italien

Forum Brixen

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Freitag, 08.05.2015, 20:00 Uhr

Forum Brixen

Romstraße 9

I-39042 Brixen

Italien

09.05.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Innervillgraten

Kultursaal

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Samstag, 09.05.2015, 20:00 Uhr

Kultursaal Innervillgraten

A-9932 Innervillgraten

Österreich

12.05.2015

19:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Album für R. S.«

Salzburg, Österreich

Mozarteum

Franuis Hommage an Robert Schumann:

Die 10-köpfige Osttiroler Combo entwickelt aus Schumanns Liedern und Instrumentalstücken mit Hackbrett, Zither und Harfe, mit Violine, Kontrabass und viel Gebläse (Holz und Blech) neue musikalische Gebilde, die zwischen Elysium und Fegefeuer oszillieren, zwischen Schönheit, Traum und Irrsinn, zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt.

 

Dienstag, 12.05.2015, 19:30 Uhr (Ende der Veranstaltung: ca. 21.15 Uhr)

Mozarteum Salzburg, Großer Saal

Schwarzstraße 26

A - 5020 Salzburg

Österreich

15.05.2015

19:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Franui beim Festival »Gemischter Satz«

Wien, Österreich

Konzerthaus, Mozart-Saal

Die Musicbanda Franui zu Gast beim Festival »Gemischter Satz« in Wien.

 

Freitag, 15.05.2015, 19:30 Uhr

Konzerthaus Wien, Mozart-Saal

Lothringerstraße 20

A - 1030 Wien

Österreich

16.05.2015

18:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Franui beim Festival »Gemischter Satz«

Wien, Österreich

Konzerthaus, Großer Saal

Die Musicbanda Franui zu Gast beim Festival »Gemischter Satz« in Wien.

 

Samstag, 16.05.2015, 18:30 Uhr

Konzerthaus Wien, Großer Saal

Lothringerstraße 20

A - 1030 Wien

Österreich

06.06.2015

20:00 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

»Tanz Boden Stücke«

Kunstfestspiele Herrenhausen

Hannover

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Samstag, 06.06.2015, 20:00 Uhr

Kunstfestspiele Herrenhausen

Orangerie Herrenhausen

Herrenhäuser Straße 4

30419 Hannover 

11.06.2015

20:00 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

»Tanz Boden Stücke«

Ludwigsburger Schlossfestspiele

Reithalle, Karlskaserne

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Donnerstag, 11.06.2015, 20:00 Uhr

Ludwigsburger Schlossfestspiele

Reithalle, Karlskaserne

Hindenburgstraße 29

71638 Ludwigsburg

09.07.2015

20:00 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjahn

»Doch ich bin nirgend, ach! zu Haus«

Festival Retz

Retz, Österreich

Die Pilgerschaft als Lebensthema: „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus.“ (aus dem Schubert-Lied „Der Wanderer an den Mond“).

Franui, die Musicbanda mit Osttiroler Wurzeln und urwüchsiger Besetzung, schickt gemeinsam mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan den Wanderer auf seinen Lebensweg. Ein Sinnsuchender lässt alles hinter sich und macht sich mit melodischer Seele und beredtem Geist auf, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Seine Begleiter sind romantische Liederweisen von Schubert bis Mahler, die Franui in einer „betörenden Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum“ (Neue Zürcher Zeitung) in die bodenständige Wirklichkeit transformiert. Mit dem Nestroypreisträger Nikolaus Habjan und seinen Puppen hat Franui schon im Wiener Burgtheater „Fool of Love“ (Shakespeare-Sonette) gespielt.

 

Donnerstag, 09.07.2015

Festival Retz

Hauptplatz 30

A-2070 Retz

Österreich

12.07.2015

11:00 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjahn

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Erl, Österreich

Festspielhaus

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare Sonette im Wiener Burgtheater ist nun eine neue Produktion zu sehen:

Bei dem Matinee-Konzert in Erl geht es um das Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik (Franui frei nach Schubert, Schumann, Mahler), Wort (Liedtexte, Robert Walser) und Puppe (Nikolaus Habjan) wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen.

Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“

 

Sonntag, 12.07.2015, 11:00 Uhr

Festspielhaus Erl

Mühlgraben 56 a

A - 6343 Erl

Österreich

30.07.2015

20:00 Uhr

Franui Musicbanda & Nikolaus Habjahn

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

festival wellenklænge

Lunz am See, Österreich

Die Pilgerschaft als Lebensthema: „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus.“ (aus dem Schubert-Lied „Der Wanderer an den Mond“).

Franui, die Musicbanda mit Osttiroler Wurzeln und urwüchsiger Besetzung, schickt gemeinsam mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan den Wanderer auf seinen Lebensweg. Ein Sinnsuchender lässt alles hinter sich und macht sich mit melodischer Seele und beredtem Geist auf, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Seine Begleiter sind romantische Liederweisen von Schubert bis Mahler, die Franui in einer „betörenden Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum“ (Neue Zürcher Zeitung) in die bodenständige Wirklichkeit transformiert. Mit dem Nestroypreisträger Nikolaus Habjan und seinen Puppen hat Franui schon im Wiener Burgtheater „Fool of Love“ (Shakespeare-Sonette) gespielt.

 

Donnerstag, 30.07.2015

festival wellenklænge

Seebühne

Seestraße 28

A-3293 Lunz am See

Österreich

Ersatzspielort bei schlechter Witterung:

Lunzersaal

Schulstraße 5

A-3293 Lunz am See

Österreich

01.08.2015

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Brahms Volkslieder«

Detmold

Konzerthaus

Im Rahmen des Literatur- und Musikfestes »Wege durch das Land« steht die Musicbanda Franui am 1. August 2015 mit ihrem Programm »Brahms Volkslieder« gemeinsam mit Jan Peter Tripp, Hans Magnus Enzensberger und Udo Samel auf der Bühne. Tripp wird in Eine Hommage eingangs den Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger portraitieren, bevor dieser im Anschluss gemeinsam mit Udo Samel Enzensbergers Zwei-Personen-Stück Diderot und das dunkle Ei sprechen.

 

Nach der Pause wird die Musicbanda Franui Johannes Brahms Volkslieder von 1893/94 in einer Bearbeitung der beiden Ensemblemitglieder Andreas Schett und Markus Kraler aufführen, die von Zuneigung und Abschiednehmen, von Liebestollheit, Verlust und abgrundtiefer Trauer erzählen. Franui bearbeitet und verwandelt die Musik, mischt Neues darunter, variiert den Rhythmus, dann erkennt man wieder deutlich das Zitat. Die Musicbanda musiziert mit größter Virtuosität auf den Instrumenten der Festtagskapelle ihres Heimatdorfes.

 

Samstag, 01.08.2015, 18.00 Uhr

Festival »Wege durch das Land«

Konzerthaus Detmold

Neustadt 22

32756 Detmold

07.08.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Ständchen der Dinge«

Kyburgiade Festival

Winterthur, Schweiz

»Ständchen der Dinge« ist das Kaleidoskop der Franui’schen Beschäftigung mit dem Liedschaffen des 19. Jahrhunderts:

Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler, interpretiert von der aus Osttirol stammenden „Musicbanda“ mit ihrer besonderen, sofort wieder erkennbaren Klangbatterie (einer unvergleichlichen Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern), die es seit dem Jahr 1993 in nahezu unveränderter Besetzung gibt und die als „wandlungsstarke Trafostation im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik" gerühmt wird (Kleine Zeitung).

 

Freitag, 07.08.2015

Kyburgiade 2015

Internationales Musikfestival auf Schloss Kyburg

Schlosshof

CH-8314 Kyburg

Schweiz

17.09.2015

20:00 Uhr

Franui Musicbanda & Wolfgang Mitterer

»Tanz Boden Stücke«

Festival Klangspuren Schwaz

Tiroler Landestheater, Innsbruck

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Donnerstag, 17.09.2015, 20:00 Uhr

Festival Klangspuren Schwaz

Tiroler Landestheater, Großes Haus

Rennweg 2

A-6020 Innsbruck

Österreich

04.10.2015

15:05 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

SWR2 - Zur Person: »Franui Musicbanda«

SWR2 Zur Person | ARD-Themenwoche: Heimat Franui

 

Gaby Beinhorn im Gespräch mit Mitgliedern der Musicbanda

 

Franui, so heißt eine Almwiese beim Dorf Innervillgraten an der Grenze zu Südtirol. Dort, aus 1402 m Seehöhe, kommen die meisten Mitglieder der Musicbanda Franui her. Wer von Innervillgraten über das Toblacher Pfannhorn wandert, der hat nicht nur die Drei Zinnen und die Große Schusterspitze im Blick, er schaut auch in den zu Toblach gehörigen Ortsteil Altschluderbach hinab und in den Wald hinein. Da steht bis heute Gustav Mahlers letztes Komponierhäuschen - inmitten eines Wildparks.

 

Nach Schubert und Brahms ist Mahler das 3. Klassikprojekt von Franui - 2011 gibt’ dafür u.a. den Preis „Toblacher Komponierhäuschen“. Intelligent wenden sich Mahlers Originale hier in einem wilden Mix ins Volksmusikalische. Mit spielerischer Lust setzt sich Franui gegen alle möglichen Klischees zur Wehr.

 

Heimat mal ganz anders: Ebenso wie Trauermärsche und Tanzbodenmusik staffieren die Franuis auch ihre Klassiker mit alpenländischer Musikalität aus, nicht ganz ironiefrei, versteht sich... Längst sind die Franuis gern gesehene Gäste bei den Bregenzer Festspielen, im Wiener Burgtheater oder bei den Salzburger Festspielen - ebenso im Musiktheater-Geschäft. Etwa zusammen mit Songwriter Karsten Riedel und einer Franui-Version der Shakespeare-Sonette.

 

Sonntag, 04.10.2015, 15:05 Uhr - 17:00 Uhr

SWR2

07.10.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Wien, Österreich

Stadtsaal

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Mittwoch, 07.10.2015, 20:00 Uhr

Stadtsaal Wien

Mariahilfer Straße 81

A-1060 Wien

Österreich

08.10.2015

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Wurzelbehandlung«

Wien, Österreich

Stadtsaal

In ihrem Programm „Wurzelbehandlung“ besinnt sich die seit 22 Jahren in praktisch unveränderter Besetzung aufspielende Musicbanda aus Osttirol ihrer Wurzeln: Die 10 MusikerInnen übermalen dabei mit ihrer merkwürdigen Klangbatterie – halb Tanzkapelle, halb Trauermarschcombo – die Musik, wie sie in inneralpinen Tälern zur Hochzeit und am Friedhof erklang und noch immer erklingt. Sie bringen die Stücke, die sie mittlerweile in halb Europa spielen, damit gewissermaßen an ihren Ursprungsort zurück. Und sie greifen auch auf die Lieder zurück, mit denen sie einst ihre musikalische Laufbahn begannen: "Wos sogmor, wenn mor geahn, wos röjdmor, wenn mor bleibm?" (Was sagen wir, wenn wir gehen, was reden wir, wenn wir bleiben?), fragten sie schon damals...

Komposition und musikalische Bearbeitung: Markus Kraler / Andreas Schett

 

Donnerstag, 08.10.2015, 20:00 Uhr

Stadtsaal Wien

Mariahilfer Straße 81

A-1060 Wien

Österreich

04.01.2016

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Fra-Nuijahrskonzert«

Erl, Österreich

Festspielhaus

Neujahrskonzert der Musicbanda Franui im Festspielhaus Erl.

 

Montag, 04.01.2016, 18:00 Uhr

Festspielhaus Erl

Mühlgraben 56 a

A - 6343 Erl

Österreich

30.01.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Tanz Boden Stücke«

Lienz

Stadtsaal

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Samstag, 30.01.2016, 20:00 Uhr

Stadtsaal Lienz

Südtiroler Platz 8

A - 9900 Lienz

Österreich

10.02.2016

19:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Tanz Boden Stücke«

Wien, Österreich

Konzerthaus

Ob bei der Ruhrtriennale, den Salzburger Festspielen oder in der Kölner Philharmonie: Wo Franui aus Tirol aufspielt, löst die Musicabanda mit ihrem Mix aus Klassik, Jazz und Volksmusik Begeisterung aus.

 

In ihrem neuesten Programm »Tanz Boden Stücke« erhalten sie Unterstützung vom Tiroler Organisten Wolfgang Mitterer. Gemeinsam widmen sie sich Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird, wie sie Béla Bartók aufnotierte und wie sie bei dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös und auch bei Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner und Mahler widerhallt.

 

Mittwoch, 10.02.2016, 19:30 Uhr

Konzerthaus Wien

Lothringerstraße 20

A - 1030 Wien

Österreich

13.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre« (Premiere)

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Samstag, 13.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

14.02.2016

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Sonntag, 14.02.2016, 18.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

18.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Donnerstag, 18.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

19.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Freitag, 19.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

20.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Samstag, 20.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

21.02.2016

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Sonntag, 21.02.2016, 18.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

23.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Dienstag, 23.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

24.02.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Bombenjahre«

Bozen, Italien

Stadttheater

Landesautonomie oder Selbstbestimmung – Die deutsche Bevölkerung Südtirols ist nach dem Zweiten Weltkrieg gespalten, sie sieht die Beschlüsse des Ersten Autonomiestatuts (1948) in vielen Punkten nicht umgesetzt und damit ihre Existenz in Gefahr. Während führende Politiker der SVP an weitere Verhandlungen mit Rom glauben, bildet sich im Untergrund der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS). In der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 schlägt er zu: In Südtirol werden 37 Hochspannungsmasten, zwei Hochdruckleitungen und einige Eisenbahnmasten gesprengt. Es gab einen Toten. Diese Nacht ist als Feuernacht in die Geschichte Südtirols eingegangen. Bis heute heißt es, die Sprengungen hätten die Welt auf das Südtirolproblem aufmerksam gemacht, das Land verdanke seine Autonomie den sogenannten „Freiheitskämpfern“.

 

Historiker, Journalisten, Zeitzeugen – sie alle nehmen kein Blatt vor den Mund, provozieren mit ihren konträren Positionen, die Zuschauer/-innen sind eingeladen, aus dem Konvolut kontroverser Meinungen die eigene zu bilden oder zu hinterfragen. Zu erleben ist ein umfassendes Bild Südtiroler Zeitgeschichte, eine Theater-Debatte, angefeuert durch die Live-Musik der Musicbanda Franui.

 

Mittwoch, 24.02.2016, 20.00 Uhr

Stadttheater Bozen

Verdiplatz 40

I-39100 Bozen

Italien

20.03.2016

20:00 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjahn

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Oberalm / Salzburg

Festival Palmklang

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare-Sonette im Wiener Burgtheater, ist nun eine neue Produktion zu sehen:

In „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ geht es um das Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik (Franui frei nach Schubert, Schumann, Mahler), Wort (Liedtexte, Robert Walser) und Puppe (Nikolaus Habjan) wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“

 

Sonntag, 20.03.2016, 20.00 Uhr

Festival Palmklang

Schloss Winklhof, Großer Saal

Winklhofstraße 10

A-5411 Oberalm / Salzburg

Österreich

06.04.2016

19:30 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjan

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Wien, Österreich

Burgtheater

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare-Sonette im Wiener Burgtheater, ist nun eine neue Produktion zu sehen:

In „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ geht es um das Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik (Franui frei nach Schubert, Schumann, Mahler), Wort (Liedtexte, Robert Walser) und Puppe (Nikolaus Habjan) wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“

 

Mittwoch, 06.04.2016, 19.30 Uhr

Burgtheater Wien

Universitätsring 2

A-1010 Wien

Österreich

13.05.2016

19:30 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Franui beim Festival »Gemischter Satz«

Wien, Österreich

Konzerthaus, Mozart-Saal

Die Musicbanda Franui zu Gast beim Festival »Gemischter Satz« in Wien.

 

Freitag, 13.05.2015, 19:30 Uhr

Konzerthaus Wien, Mozart-Saal

Lothringerstraße 20

A - 1030 Wien

Österreich

14.05.2016

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Franui beim Festival »Gemischter Satz«

Wien, Österreich

Konzerthaus, Mozart-Saal

Die Musicbanda Franui zu Gast beim Festival »Gemischter Satz« in Wien.

 

Samstag, 14.05.2015, 18.00 Uhr

Konzerthaus Wien, Mozart-Saal

Lothringerstraße 20

A - 1030 Wien

Österreich

15.06.2016

Franui - Musicbanda & Alt-Matteier-Tanzmusik

»Schöneres!«

Innsbruck, Österreich

Tiroler Landestheater

20.07.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Vom Endchen der Welt«

Erl, Österreich

Festspielhaus

Wann immer in Innervillgraten jemand stirbt – ein stilles Mitglied der Gemeinde oder ihr verdienstvollster Vertreter –, an jedem Tag der Woche rückt die örtliche Musikkapelle in voller Besetzung aus. Mit klingendem Spiel begleiten die Musikanten die Toten von ihren Heimathäusern, wo sie bis heute aufgebahrt werden, zur Kirche und auf den Friedhof zur letzten Ruhe. Fast nirgendwo in den Alpen ist diese schöne Tradition noch so lebendig wie in dem kleinen, auf 1.402 m ü. d. M. gelegenen Osttiroler Dorf.Die Musiker von Franui sind großteils in Innervillgraten aufgewachsen und mit ihrer Interpretation von Trauermärschen überregional bekannt geworden. Was liegt näher, als die beiden Ensembles in Erl erstmals zusammen auf die Bühne zu bringen, auf dass sie miteinander diese geniale alpine Musik spielen, die zugleich weinen und lachen kann? Begleitet wird dieses besondere Derby von Texten des Villgrater Volksschullehrers und Schriftstellers Johannes E. Trojer (1935–1991), dem sprachsensiblen Archäologen des dörflichen Lebens: „Gleichgültig, wo ich anpacke, an jedem Endchen erwische ich den Anfang der Welt."

 

Mittwoch, 20.07.2016, 20.00 Uhr

Festspielhaus Erl

Mühlgraben 56 a

A-6343 Erl

Österreich

28.07.2016

11:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Eröffnung der Salzburger Festspiele

Salzburg, Österreich

Felsenreitschule

Eröffnung der Salzburger Festspiele 2016

 

Franui - Musicbanda & Mozarteumorchester Salzburg

 

Programm:

 

W. A. Mozart

Österreichische Bundeshymne

M. Kraler & A. Schett

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Ringelreigenwatschentanz (Nr. 7)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Tanzfolge der entfernten Verwandtschaft aus Wien (Nr. 8)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Alptraum eines österreichischen Pianisten (Nr. 22)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Wunderhorntanz (Nr. 56)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Menuett mit Dirndl (Nr. 54)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Vorwärts rückwärts seitwärts (Nr. 71)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Sowieso (Nr. 41)«

Franui - Aus 80 Medaillons für Musicbanda und Orchester: »Husch Pfusch Tusch (Nr. 74)«

L. v. Beethoven (arr. H. v. Karajan)

Europahymne

 

Donnerstag, 28.07.16, 11:00 Uhr

Felsenreitschule Salzburg

Hofestallgasse 1

A-5020 Salzburg

Österreich

 

29.07.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

Tanz! (Franz)

Bregenz, Österreich

Vorarlberger Landestheater

Tanzmusik aus hochalpinem Gebiet und aus der Tiefebene, zwischen Schubert, Bartók und Osttiroler Jungbauernball, quer durch musikalische Epochen und Stile.

Wir auf dem Tanzboden? Spielen wir nicht vorwiegend Trauermärsche? Sind wir nicht deshalb bekannt geworden, weil wir mit berglerischen Instrumentarium Schubert, Brahms und Mahler zu Leibe rückten? Der Trauermarsch und die Polka sind zwei Seiten ein und derselben Medaille, der Friedhof und der Tanzboden liegen nahe beieinander. Mit Saiteninstrumenten, die man aus der Volksmusik kennt (wie Hackbrett, Volksharfe, Zither), Holz- und Blechbläsern, Streichern (Violine, Kontrabass) und Stimmen kann man nicht nur Lieder der Romantik verwandeln. Man kann auch auf einer Beerdigung spielen – und auf der Tanzfläche reüssieren.

 

Freitag, 29.07.2016, 20:00 Uhr

Vorarlberger Landestheater

Seestraße 2

A-6900 Bregenz

Österreich

19.08.2016

18:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Grafenegg Festival Festakt«

Grafenegg, Österreich

Auditorium

CAROLINE PETERS, Schauspielerin

FLORIAN BOESCH, Bariton

FRANUI, Ensemble

MICHAEL STURMINGER, Konzept und Durchführung

 

Vor dem Eröffnungskonzert des Grafenegg Festivals inszeniert Michael Sturminger einen Festakt, in dem die Geschichte Europas und die eindringliche Wirkung der Musik zu erleben sein werden.

Regisseur Michael Sturminger inszeniert eine Multimedia-Performance und zeigt eine multimediale Bestandsaufnahme des Zustands unserer Welt – basierend auf Shakespeares 66. Sonett.

Das alles wird mit Sprache, Gesang, Schauspiel, Musik, Film und Elektronik zu Ohren, Augen und Herzen gebracht. Die Geschichte Europas wird im Zeitraffer erzählt und die Bedeutung der Musik als Ausdruck von Lebensfreude, Zuversicht und Gemeinschaft gefeiert.

 

Freitag, 19.08.2016, 18:00 Uhr

Schloss Grafenegg

Auditorium

Grafenegg 10

A-3485 Grafenegg

Österreich

27.09.2016

19:30 Uhr

Franui - Musicbanda & Nikolaus Habjan

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Salzburg, Österreich

Mozarteum, Großer Saal

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare-Sonette im Wiener Burgtheater, ist nun eine neue Produktion zu sehen:

In „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ geht es um das Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik (Franui frei nach Schubert, Schumann, Mahler), Wort (Liedtexte, Robert Walser) und Puppe (Nikolaus Habjan) wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“

 

Dienstag, 27.09.2016

Mozarteum Salzburg, Großer Saal

Schwarzstraße 26

A-5020 Salzburg

Österreich

12.11.2016

20:00 Uhr

FRANUI - MUSICBANDA

»Tanz! (Franz)«

Fürth

Kulturforum

Ein musikantischer Abend auf dem Tanzboden. Bodenständig-erdig, kunstvoll-klassisch und alpenfrisch durchgepustet von der Tiroler Musicbanda Franui. Da kann aus einem Trauermarsch ganz schnell eine Polka werden! Ein Konzert mit Augenzwinkern.

 

Samstag, 12.11.2016, 20:00 Uhr

Kulturforum Fürth

Würzburger Straße 2

90762 Fürth

13.11.2016

FRANUI - MUSICBANDA

»Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus«

Leipzig

Festival euro-scene

Nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit der Musicbanda Franui mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan bei der Vertonung der Shakespeare-Sonette im Wiener Burgtheater, ist nun eine neue Produktion zu sehen:

In „Doch bin ich nirgend, ach! zu Haus“ geht es um das Motiv des Wanderers, das die Menschheit seit eh und je beschäftigt. Im Zusammenspiel von Musik (Franui frei nach Schubert, Schumann, Mahler), Wort (Liedtexte, Robert Walser) und Puppe (Nikolaus Habjan) wird einer gleichermaßen bewunderten und gehassten Symbolfigur nachgespürt, die alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu begeben, ohne das Ziel der Wanderung auch nur zu erahnen. Ein Sinnsuchender, der bei Robert Walser zwischen den Zeilen seines Bleistiftgebietes hervorlugt und bei Schubert „vom Gebirge her“ kommt, wie man weiß. Dort singt man ein Begräbnislied, es geht so: „Wir sind nur Gast auf Erden / und wandern ohne Ruh’ / mit mancherlei Beschwerden / der ewigen Heimat zu.“

 

Sonntag, 13.11.2016

Festival euro-scene Leipzig

Der genaue Konzertort wird im Julin 2016 veröffentlicht!

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Franui - Musicbanda

Repertoire

  • 1. »schubertlieder«

    Liederabend für Musicbanda und einen verschwundenen Sänger

     

    10 Musiker

    Optional mit Sprecher: Liedtexte der von Schubert vertonten Lieder, u. a. von Johann Baptist Mayrhofer, Ludwig Rellstab, Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe.

     

    Kein feierlicher Anlass. Kein Sänger, der sich bebend die Hemdbrust prall atmet. Keine Angst vor Reizhusten. Und keine Angst, sich danach mit dem einen falschen, dem peinlichen Satz zu blamieren. Kein Programmheft – nur die Musik von Franz Peter Schubert.

     

    Man kennt diese klammen Situationen von Liederabenden und Kammerkonzerten. Fünfhundert, manchmal tausend Menschen sitzen aufgereiht in engen Stuhlreihen und zwingen sich mit geradezu herkulischer Kraftanstrengung zu innerer Einkehr. Große Kunst hat immer auch mit Qual zu tun. 

     

    Franuis Schubert-Interpretationen sind ein Befreiungsschlag. Sie befreien die Lieder des jungen Komponisten aus der fast zweihundertjährigen Gefangenschaft, in der sie von wechselnden Kennern mit unfroher Strenge bewacht wurden.

     

    Schubertlieder ist gleichzeitig Uraufführung und Blick zurück. Weiter zurück, als man denkt: Franui reisen nicht nur in die Lebenszeit Schuberts, sie ergründen den Humus, aus denen sich sein Material, seine Phantasien zusammen gesetzt haben. Natürlich sind noch die Echos der Heurigenlieder zu hören, man ahnt die wahnwitzigen Violinen, die ihn auf dem Gut des Grafen Esterházy in Zselíz faszinierten. Und dann aber auch das Knarzen der Dielen, das ihm in der Dunkelheit so zusetzte, der ängstliche Blick des Kindes zum Mond, während in der Stube die Uhr schlug.

     

    Franui führen uns in die überfüllten Beisln, in denen er trotz Alkohol, Tabak, Lärm und Schmerzen spielte und spielte und spielte. An Orte, wo Franz Schubert vielleicht schon das scheele Grinsen seiner späten Anverwandten Strawinsky, Schostakowitsch, Weill und Lennon bemerkt hat. Dort, wo man den Blues liebt.

     

    (Thomas Wördehoff)

     

    **

     

    „Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!“ – Mit diesem Satz endet eines der berühmtesten Lieder Franz Schuberts, „Der Wanderer“ (D493) aus dem Jahr 1816. „Ich bin ein Fremdling überall“, bekennt einer, der vom Gebirge kommt und jetzt, da er ans Meeresufer gelangt, bricht ein Lied aus ihm heraus.

     

    Bei Schubert begegnen wir auf Schritt und Tritt solchen Fremdlingen. Sie sagen: „Ich wandle still, bin wenig froh“; sie singen Ständchen, Nachtlieder, an den Mond, an die Musik, an die ferne Geliebte; sie singen vom Frühling, vom Abschied, von der Glückseligkeit. Und sie wandern –

     

    In entlegene Welten ist Franz Schubert nicht nur entlang der schwarzen und weißen Tasten des Klaviers gekommen. In der von ihm verfassten Novelle „Mein Traum“ heißt es: „(…) und mit einem Herzen voll unendlicher Liebe für die, welche sie verschmähten, wanderte ich abermals in ferne Gegend. Lieder sang ich nun lange lange Jahre. Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz. Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, ward er mir zur Liebe. So zerteilte mich die Liebe und der Schmerz.“

     

    „… wo du nicht bist …“ – das ist die Weltformel unserer Sehnsucht nach Wanderschaft, zu lesen wie eine Tempoanweisung am Beginn einer Partitur. Die Musiker eignen sich die Schubertsche Musik auf ihre Weise an, das Gerät einer österreichischen Tanzkapelle in der Hand: hohes und tiefes Blech, Holzbläser („süßes Hölzl“), Volksharfe, Zither und Hackbrett. Dazwischen und darüber Streichinstrumente – als Schmiere. In den besonderen Klangfarben werden die volksmusikalischen Inspirationsquellen des Komponisten Schubert hörbar. Zeitgleich hallt Schuberts Klangwelt in der Gegenwartsmusik wieder. Musikalische Erinnerung. – „Der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.“ (Andreas Schett)

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

  • 2. »brahmsvolkslieder«

    Liederabend mit Weisen aus dem Abendland nebst einer Geschichte von Herrn von Horváth

     

    12 Musiker

    Optional mit Sprecher: „36 Stunden“, der posthum erschienenen Romanerstling Ödön von Horváths

     

    Die Musicbanda Franui nimmt sich die Deutschen Volkslieder von Johannes Brahms vor: Lieder, die von Zuneigung und Abschiednehmen erzählen, von Liebestollheit, Verlust und abgrundtiefer Trauer. Schön und schaurig zugleich ist diese Sammlung, geschrieben für ein kollektives Nachleiden der großen Gefühle.

     

    Beste Voraussetzungen also für die trauermarsch- und tanzbodenerprobte Musicbanda, die Brahmschen Notenblätter gegen das Licht zu halten und weiter zu komponieren – durchaus im Wissen, dass auch manches „Volkslied“ von einem mehr oder weniger vergessenen Tonsetzer oder Textdichter frei erfunden ist: So wurde Anton Wilhelm Florentin von Zuccalmaglio, auf dessen Sammlung Brahms bei der Bearbeitung der 49 Deutschen Volkslieder WoO 33 größtenteils zugreift, als „Fälscher“ gebrandmarkt, der absichtlich mit eigenen Volksliedern die Zeitgenossen zum besten hielt. Interessant und damals wie heute unerheblich ist der Gelehrtenstreit in der Frage, welches Volkslied echt oder unecht und welches es wert sei, in den Kanon „überzeitlicher künstlerischer Werte“ aufgenommen zu werden. 

     

    Nach 1945 ist im deutschsprachigen Raum die jahrhundertealte Komponisten-Tradition, Volkslieder als Grundstoff für neue Werke zu gebrauchen, abgerissen. Niemand wollte in die Nähe derer gerückt werden, die für ihre Verbrechen auch die Volksmusik instrumentalisiert hatten. Sechs Jahrzehnte später sei es gestattet, die Musik freizulegen von Interpretationen und Besetzungen im musikalischen wie im politischen Sinn, die Melodien aufzugreifen, sich in sie hineinzubegeben und von innen heraus zu verwandeln.

     

    In der vorliegenden Bearbeitung durch Franui ist das Erbmaterial der Volkslieder in ständigem Wandel begriffen, geht immer neue Verbindungen ein. Ganz- und Halbstrophen, Melodien und Textzeilen finden im wohlgeordneten Chaos zueinander. Manch ein Teil sträubt sich freilich auch gegen Mutationen.

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

  • 3. »Mahlerlieder«

    Liederabend mit Erinnerungen an die Ewigkeit samt unverhofftem Eintreffen des Sängers

     

    10 Musiker

    Optional mit Sprecher: „Kleine Dichtungen“ von Robert Walser

    Optional mit Sänger: Auftritt gegen Ende des Konzerts

     

    Mit Mahlerliedern beschließen wir unsere Trilogie über die Liedkunst im 19. Jahrhundert, die mit Schubertliedern 2006 begonnen hat und zwei Jahre darauf mit Brahmsvolksliedern fortgesetzt wurde. Die meisten von Franui stammen aus einem kleinen, auf 1400 m Seehöhe gelegenen Osttiroler Dorf namens Innervillgraten, direkt an der Grenze zu Südtirol gelegen. Wer von Innervillgraten über das Toblacher Pfannhorn geht, hat nicht nur die Drei Zinnen und die Große Schusterspitze im Blick; er sieht auch in den zu Toblach gehörigen Ortsteil Altschluderbach hinab und in den Wald hinein, wo bis heute Gustav Mahlers letztes Komponierhäuschen steht. Dort, wo einem auf der anderen Talseite die sattgrünen Wiesen der Toblacher und Niederndorfer Bauern ins Auge springen und der sanfte Südhang des Pfannhorns Seele und Empfindung in die Ferne trägt, wo man sich heutzutage inmitten des Wildparks Gustav Mahler befindet und Eintritt für die Besichtigung von Rotwild und Wildschwein entrichtet, um das Komponierhäuschen des Meisters zu sehen ... dort also schrieb der geniale „Ferienkomponist“ in den Sommern 1908, 1909 und 1910 sein Lied von der Erde, die 9. Symphonie und die Entwürfe zur unvollendeten 10.

     

    Vor diesem (landschaftlichen) Hintergrund spielt sich unsere Aneignung der Musik Gustav Mahlers ab. Mit unserer Klangbatterie aus Holz- und Blechbläsern, Streich- und Saiteninstrumenten (wie Hackbrett und Volksharfe) wollen wir dabei nicht Interpreten, sondern Erzähler von Musik sein. Anhand einer Auswahl aus dem Mahler’schen Liedwerk (neben den Rückert- und den Wunderhorn-Liedern dienen uns auch die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Kindertotenlieder als musikalische Grundlage) vollziehen wir ein Perspektivenwechsel: Der Zuhörer erfährt, woraus diese Musik entstanden ist – und was danach kam.

     

    *

     

    Der japanische Fotokünstler Hiroshi Sugimoto ist berühmt geworden, da er beim Nachdenken über die Frage, was die Urmenschen genau so gesehen haben wie wir, auf die Idee kam, auf das offene Meer hinaus zu fotografieren. Wären die dabei entstandenen Bilder aus Musik, so hätte sie Mahler verfertigt. Aber eigentlich wollte ich auf etwas anderes hinaus: In seiner Arbeit „Pine Trees“ (2001) bezieht sich Sugimoto auf einen ca. 1590 entstandenen Kiefernwald-Schirm des Malers Hasegawa Tohaku – in den unglaublichsten Schwarz-Weiß-Abstufungen verfertigte Tuschemalerei, die als nationales japanisches Kulturerbe gilt. Sugimoto war völlig in den Bann gezogen von der Arbeit seines Vorgängers und beschloss, sich in dessen Kiefernwald „hineinzubegeben, um ihn von innen heraus zu verwandeln.“ Im Museum, in dem ich Sugimotos „Pine Trees“ sah, schrieb der Künstler zwei nüchterne Sätze an die Wand. An sie muss ich oft denken: „In der kulturellen Tradition Japans wird das Nachahmen von großen Werken großer Vorgänger als ‚honka-dori’ bezeichnet, als Aufgreifen der Melodie. Man tut es nicht als bloßes Kopieren ab, sondern betrachtet es als ein lobenswertes Bemühen.“

     

    *

     

    Toblach wurde zum angesagten Urlaubsort, nachdem 1871 die Südbahnstrecke fertig gestellt worden war. Aus Sicht der Wiener Hotvolée hatte sie den großen Vorteil, mit der Eisenbahn direkt von Wien-Süd nach Meran gelangen zu können. Und Toblach liegt am Weg, an genau jenem Punkt, wo vom Hochpustertal der Weg nach Cortina d’Ampezzo und weiter nach Venedig abzweigt. (Das Schild mit der Aufschrift „Venezia 200 km“ hat sich mir schon als Kind eingeprägt.) Gustav Mahler konnte Maiernigg am Wörthersee nicht länger als Urlaubsdomizil behalten, nach all dem Unglück, das dort geschehen war. Also Toblach. Er mietete in Altschluderbach den ersten Stock eines Hauses, verschanzte sich einen Steinwurf entfernt im Komponierhäuschen im Wald und ließ im Umkreis von einem Kilometer auch noch einen Zaun errichten, auf dass die Waldtiere nicht die Musikerfindungsgabe des Meisters störten. Hier in Toblach geschah es auch, dass ihn eines Tages ein Brief erreichte, der „An den Herrn Kapellmeister Mahler“ adressiert war, aber de facto ein Liebesbrief an Alma war. Absender: Walter Gropius. (Alma hatte ihn zuvor bei einem Kuraufenthalt kennengelernt und ihm untersagt, Zeichen irgendwelcher Art in die Sommerresidenz zu senden.) Schließlich kam Gropius nach Toblach und es wird erzählt, dass der Herr Kapellmeister und der Herr Architekt in angemessenem Abstand wild schreiend und gestikulierend über die Toblacher Felder streiften. Womöglich auch über das „Toblacher Feld“, das eine Wasserscheide ist: Dort entspringen die Drau und die Rienz. Letztere findet ihren Weg über die Poebene ins Mittelmeer, erstere mündet in die Donau und ins Schwarze Meer. Auch Mahler musste von Toblach aus eine weite Reise antreten: Er suchte in der Zeit der Krise, in die ihn die Liebschaft seiner Frau mit einem anderen gestürzt hatte, einen Arzt auf, der gerade im niederländischen Kurort Leyden (sic!) seinen Urlaub verbrachte. Sein Name: Dr. Sigmund Freud. Berichtenswert ist auch noch die Geschichte, die Alma Mahler überlieferte: Zwei, drei nach dem Tode von Gustav Mahler habe Freud der trauernden Witwe eine saftige Honorarnote für die seinerzeit erfolgte Leydener Behandlung übersandt … Aber jetzt bin ich vom Eigentlichen abkommen. Ich wollte erzählen: Unseren Nachforschungen zufolge besteht der dringende Verdacht, dass Gustav Mahler über das Toblacher Pfannhorn nach Innervillgraten gewandert ist, sich vom Zeugwart unserer Musikkapelle, mit dem er äußerst gut bekannt war, den Schlüssel für unser Probelokal ausgeborgt – und dort Noten gestohlen hat.

     

    Und die stehlen wir jetzt zurück!

     

    ***

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

  • 4. »Album für r. s.«

    Hommage an Robert Schumann

     

    10 Musiker

     

    Eine „betörende Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum, von ergreifendem Ernst und parodistischer Leichtigkeit“ bescheinigt die Neue Zürcher Zeitung dem aus einem kleinen Osttiroler Dorf stammenden Ensemble Franui. Europaweit wurde die „Musicbanda“ bekannt durch ihre Leseart des romantischen Kunstliedes, unorthodox nicht bloß in ihrem Humor, sondern auch in ihrer Besetzung: Bei den 10 Musikern – halb Tanzmusik-, halb Trauermarschkombo – gesellen sich zu den Holz- und Blechbläsern Streicher und alpenländische Volksmusikinstrumente wie Hackbrett, Harfe und Zither. 

     

    Bei Franuis Hommage an Robert Schumann sind die Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier WoO 24) der musikalische Ausgangspunkt, das letzte von Schumann vollendete Werk vor seiner Einlieferung in die Irrenanstalt. Mitten im Komponieren der Variationssätze ging er an einem Rosenmontag halbbekleidet in den Rhein (der Komponist Aribert Reimann vermutet, dies sei zwischen der 4. und 5. Variation geschehen). Die Geistervariationen – wie überhaupt das gesamte sogenannte Spätwerk – galten jahrzehntelang als Werke von minderem Wert: Zu sehr waren sie aus Sicht seiner engsten Angehörigen und Freunde Ausdruck von des Komponisten besorgniserregendem Geisteszustand. Clara notierte: „Schumann wähnte sich in jenen Tagen von Geistern umgeben, die ihm teils ‚wundervolle‘, teils ‚grässliche‘ Musik darboten, die ihm ‚herrlichste Offenbarungen‘ verhießen, ihn aber auch ‚in die Hölle zu werfen‘ drohten.“ 

     

    Franui entwickeln aus Schumanns Musik (neben den Geistervariationen bearbeiten sie auch mehrere Lieder sowie Klavierstücke aus dem Album für die Jugend und aus den Wald- und Kinderscenen) neue musikalische Gebilde, die zwischen Elysium und Fegefeuer oszillieren, zwischen Schönheit, Traum und Irrsinn, zwischen himmel-hoch-jauchzend und zu-tode-betrübt.

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

     

    Optional mit Sprecher

  • 5. »Auf Wiedersehen«

    Trauermärsche und Totenmusik aus inneralpinen Talschaften sowie von Mozart, Schubert, Schumann, Mahler

     

    10 Musiker

    Optional mit Sprecher: „Leben der kleinen Toten“ von Pierre Michon

     

    Mit ihren Trauermarsch-Adaptionen, die unter dem Titel „Frische Ware“ als CD erschienen, hat die 10-köpfige Formation aus Osttirol erstmals überregional auf sich aufmerksam gemacht. Viele Jahre später wagen sich die Musiker mit ihrer eigenwilligen, sofort wieder erkennbaren Klangbatterie (Volksmusik-Saiteninstrumente und Streicher plus viel Gebläse) erneut auf den Friedhof: In der musikalischen Szenefolge „Auf Wiedersehen!“ klingen traditionelle Trauermusikstücke an und durch, von Franui mehr oder weniger bearbeitet und vom volksmusikalischen Ursprung in die Gegenwart verfrachtet. Immer und immer wieder ist auch zu hören, wie die sogenannte Beerdigungsmusik vom Land die großen klassischen Komponisten durch die Bank inspiriert und beeinflusst hat. Nachforschungen hätten ergeben, so die Musiker von Franui, dass „Mozart, Schubert, Schumann, aber auch Mahler manch eine ihrer Melodien aus dem Trauermarschbuch der Blaskapellen gestohlen haben.“

    „Ein tönender Essay, hinreißend leichthändig und schwermütig verfasst, über jenen Augenblick, wo Trauer, Ernst und himmelschreiende Komik nicht voneinander zu trennen sind." (Westdeutscher Rundfunk)

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

  • 6. »ständchen der dinge«

    Ein Querschnitt aus „Schubertlieder“, „Brahmsvolkslieder“ und „Mahlerlieder“.

    Fallweise garniert mit Tanzbodenstücken und Trauermärschen.

     

    10 Musiker

     

    »Ständchen der Dinge« ist das Kaleidoskop der Franuischen Beschäftigung mit dem Liedschaffen des 19. Jahrhunderts: Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler, interpretiert von der aus Osttirol stammenden „Musicbanda“ mit ihrer besonderen, sofort wieder erkennbaren Klangbatterie (einer unvergleichlichen Mischung aus Holz- und Blechbläsern, Saiteninstrumenten und Streichern), die es seit dem Jahr 1993 in nahezu unveränderter Besetzung gibt und die als „wandlungsstarke Trafostation im Spannungsfeld zwischen Klassik, Moderne, Jazz und Volksmusik" gerühmt wird (Kleine Zeitung).

     

    „Franui hat Vokalmusik von Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler derart ‚gecovert’, dass alle glücklich sind: die Anhänger der Originalwerke, die Liebhaber traditioneller Musik und viele Neulinge in beiden Genres. Dazu musste nicht erst die Nähe der genannten Komponisten zur Volksmusik zitiert werden, denn Franuis Bearbeitungen sind von jeglichen Einteilungen oder Schubladen unabhängig. Gespür, Sorgfalt und Witz sind die Werkzeuge; leichte Ironie und gleichzeitig hingebungsvolle Liebe zu den Vorlagen charakterisieren die Haltung dieses Ensembles.“ (Albert Hosp, Radio Ö1)

     

    Komposition und Arrangement: Markus Kraler/Andreas Schett

  • 7. »Tanz Boden Stücke«

    feat. Wolfgang Mitterer

     

    11 Musiker

     

    Das Programm »Tanz Boden Stücke« bringt nicht nur Musiker erstmals zusammen, die sich schon lange kennen und aus derselben Gegend stammen: Die Instrumentalisten von Franui sind ebenso in Osttirol, einem hintersten Winkel Österreichs, aufgewachsen wie der Komponist und Organist Wolfgang Mitterer. Bei »Tanz Boden Stücke« wird auch zum ersten Mal die einzigartige, sofort wieder erkennbare Klangbatterie der Musicbanda – Volksmusik-Saiteninstrumente sowie Streicher plus viel Gebläse (Holz- und Blechbläser) – mit der extraordinären Klangmaschine Mitterers (große Konzertorgel plus präpariertes Klavier und Elektronik) vereint.

    Die gemeinsame musikalische Suchbewegung: Tanzmusik, wie sie in inneralpinen Tälern aufgespielt wurde und wird oder wie sie Béla Bartók aufnotierte – und wie diese in der „Klassik“ widerhallt, von Mozart über Schubert, Bruckner und Richard Strauss bis hin zu Bartók eben und dessen musikalischen Nachfahren Ligeti und Eötvös.

     

    Franui wurden mit ihren Aneignungen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler bekannt. Dabei versteht sich das Ensemble als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“; manches mal wird die klassische Vorlage in all ihrer Schönheit liebevoll zelebriert, manches mal vom Kopf auf die Füße gestellt (oder umgekehrt), skelettiert, angereichert, übermalt, weitergedacht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Interpretation, Improvisation, Arrangement und (Re-)Komposition. Dieselbe Herangehensweise wird nun auf die Tanzmusik übertragen, verstärkt  durch Mitterers bewusstseinserweiterndes klingendes Pandämonium aus tanzenden Orgelpfeifen, Bretterbodengeknirsche, Mopedgeknatter der Dorfjugend – und allem, was dem eigenwilligen Grenzgänger zwischen Komposition, Tastenperformance und Live-Elektronik sonst noch zwischen die Finger kommt und in die Füße fährt.

     

    Vom Tanzboden ist es übrigens nicht weit zum Friedhof. Schon bei Erscheinen ihres gefeierten Trauermarschalbums »Frische Ware« notierten Franui:

    „Unsere Musik spielt zwischen Friedhof und Tanzboden. An beiden Orten ist eine rechteckige Fläche im Zentrum der Aufmerksamkeit.“

     

    Uraufführung: 4. Dezember 2014, Festival Dialoge, Stiftung Mozarteum Salzburg, Mozarteum Großer Saal

     

    Weitere Aufführungen sind (bislang) in der Kölner Philharmonie, in der Elbphilharmonie Hamburg, bei den KunstFestSpielen Herrenhausen in Hannover, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und beim Festival Klangspuren in Schwaz/Tirol geplant.

     

    feat. Wolfgang Mitterer (präpariertes Klavier, Electronics, optional: Orgel)

     

    Komposition und musikalische Bearbeitung:

    Markus Kraler/Andreas Schett und Wolfgang Mitterer

  • 8. »Fool of love«

    Shakespeare-Sonette feat. Karsten Riedel

     

    10 Musiker

    1 Puppenspieler (Nikolaus Habjan)

    optional mit: Sprecher (Shakespeare-Sonette gelesen)

     

    Karsten Riedel, ehemals Galionsfigur der Punk- und Ska-Bewegung im Ruhrpott, hat gemeinsam mit der Osttiroler Musicbanda Franui Shakespeare-Sonette in sogenannten „Dorfpop“ verwandelt: Die Erfolgsproduktion aus dem Wiener Burgtheater im Konzert.

     

    „Diese Lieder haben so viel Zauber, weil einiges an ihnen nicht stimmt. Was singt der Mann mit der samtigen Stimme denn da? Verse aus einer anderen Zeit, zweifellos, pathetische Lieder vom Flehen und Sehnen, und dieser Rhythmus, der sich plötzlich von weit hinten anschleicht, stammt aus dem trapezförmigen Korpus eines Hackbretts und setzt die traurige Geschichte sanft in Bewegung, pling pling plingpling, bis schließlich über den Melodiebögen das Furioso einer Dorfmusik losbricht und das Drama des Sängers auf einen Dorfplatz verlegt, mta mta, dann rumst es einmal kräftig, die Bläser spielen einen Tusch, und dann ist heilige Ruhe.“ (Christian Seiler)

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Franui - Musicbanda

Diskographie

  • NEU: Tanz! (Franz)

    »Und Lenz wird kommen / Und Winter wird gehen...«

    col legno, 2016

  • Schubertlieder

    »Wo Du nicht bist, dort ist das Glück.«

    col legno, 2007

  • Brahms Volkslieder

    »Nur ein Gesicht auf Erden lebt...«

    col legno, 2008

  • Mahlerlieder

    »...und ruh' in einem stillen Gebiet.«

    col legno, 2011

  • Fool of Love

    »But beauty's waste hath in the world an end«

    col legno, 2012

  • 36 Stunden

    »…und die Sonne ging unter. Im Westen, natürlich.«

    col legno, 2013

  • Franui ist eine Almwiese

    »For Cow Chip You Are And To Cow Chip You Will Return«

    Vinyl-LP
    col legno, 2013

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Franui - Musicbanda

Presse

  • Christian Seiler (www.christianseiler.com)

    "An die Musikalienschränke der großen Meister!"

    Manchmal klingen Franui auch wie eine Blaskapelle.

    Dann macht die Tuba von unten Druck, und oben gerät etwas in Bewegung. Die Trompeten, stampfend. Rollend, das Saxophon, quietschend, die Klarinette, und gleich bricht der Schweiß aus. Das können Franui auch.

    Aber dann Stille. Nur noch das Schweben eines Harfenakkords, vielleicht das gepflegte Plong-Plong des gezupften Kontrabasses. 

    Dann wird gesungen. 

    Aus voller Kehle, und was zuerst einen Moment lang ans Wirtshaus erinnert, nach der dritten Runde Bier, verdichtet sich plötzlich zu seraphinischem Schweben, zu Wohlklang aus feinstem, transparentem Stoff. Doch gerade, als man die Kapelle als schlussendlich sensibel zu durchschauen meint, bricht wieder der Lärm los, wummta, wummta, und die Blaskapelle fährt den Sensibelchen mit vollem Trara über die Krawatte.

    Franui. Es ist immer eine vergnügliche Angelegenheit, wenn Andreas Schett bei Konzerten aufsteht und die Kombo – die Kombo selbst nennt sich „Banda“ – vorstellt. Langsam, äußerst langsam erfahren wir, wohin wir mit dem Finger über die Karte fahren müssen, um schließlich rechts Richtung Innervillgraten abzubiegen, das ist in Osttirol, und hinter Innervillgraten ist die Alm, die heißt Franui, und so heißt auch die Kombo, aber die Alm war zuerst da, also heißt die Kombo nach der Alm.

    Wobei, auch Franui haben schon ein tüchtiges Stück Geschichte. Schett gründete die Band 1993, da war er ein bisschen über 20 und wollte Innervillgraten mit dem Festival „Kulturwiese“ an die Schwingungen der musikalischen Metropolen anschließen. Dieser Plan endete abrupt, als das Hauptquartier der „Kulturwiese“ in Flammen aufging, Ursache Brandstiftung. Schett ging dann sicherheitshalber nach Innsbruck und nahm „Franui“ mit. Die Band, nicht die Alm.

    „Franui“ wurden anfangs als Spielart eines Trends, der „neuen Volksmusik“, wahrgenommen, aber während sich der Trend sanft in Nichts auflöste, schärften „Franui“ befreit ihr Profil und entwickelten sich selbstbewusst weiter. Die Volksmusikkapelle verleugnete neben dem Spaß an der musikalischen Sortenvielfalt auch ihre Bildung nicht mehr und rückte näher an die Bühnen der Hochkultur, an die Musikalienschränke der großen Meister. 

    Schon als Franui im Jahr 2000 ein Album mit Trauermusiken aufnahmen („Frische Ware“), hörte man durch das blecherne Stampfen und Keuchen bisweilen den Atem Franz Schuberts. „Das Ende vom Lied“ (2004) sortierte dann Extreme: Trauer und Tanzboden, eine hinreißende Analyse von musikalischer Ursache und Wirkung – waren es nun die romantischen Melodien von Schubert und Mahler, die den Blaskapellen einleuchteten, oder doch umgekehrt? „Franui“ kamen zum einleuchtenden Ergebnis: Keine Ahnung!

     

    Das Programm „Schubertlieder“ eröffnete Franuis Trilogie der klassischen Dekonstruktion. Schett und seine Musikanten machten sich nicht als Interpreten ans Werk, das heißt: Sie interpretieren Schubert nicht eins zu eins, sondern tief über seine Motive gebeugt, aus den eigenen Nüstern schnaubend. Die Lieder, die für die Musiktheater-Produktion „wo du nicht bist“ (gemeinsam mit der Berliner Theatergruppe „Nico and the Navigators“) für die Bregenzer Festspiele entstanden, berichten vom Wandern, vom Abschied nehmen, von der unausweichlichen Einsamkeit: „Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück“ lautet die Schlusszeile des berühmten Schubertlieds „Der Wanderer“, und „Franui“ haben sich das Wort als Motto für die von Schubert inspirierten Kompositionen ausgeborgt, die Andreas Schett und Markus Kraler besorgt haben.

    Das Ergebnis ist schlicht großartig. Die metallische Wucht der Besetzung, die Unverblümtheit der Rückführung Schubertscher Romantik ins gefühlte Wirtshaus, wo diese bittere Romantik über ein paar Gläsern Wein schließlich erst ausgebrütet werden musste. 

    Die Souveränität der breitbeinigen, scheppernden Auftritte, die sich plötzlich in feinste, vergeistigte Melodien transformieren. Energische Aufforderungen, einen ungarischen Tanz zu wagen, verwandeln sich in Nino Rota-mäßiges Gemurmel und erzählen von ihrer Bekanntschaft zu Federico Fellini. 

    Kirchplatzchorgesang. Emigrantenfremdheit in einem Kostüm, wie es sich Kurt Weill ausgedacht haben könnte – auch das eine interessante Enthüllung von „Franui“, dass Weill und Schubert verwandt miteinander gewesen sind …

    Franui richten Schubert mit großem Besteck an. Mit sattem Blech (Tuba, Trompete, Posaune), süßem Holz (Klarinette), Volksharfe, Hackbrett, Zither und, wenn nötig, der einen oder anderen Violine, verwandeln sich „Franui“ zum Verstärker Schubertscher Ideen, setzen schweres Moll und verspielte, verrätselte Duren an den Originalkompositionen vorbei in die Welt und spinnen gleichzeitig die Idee einer Osttiroler Volksmusik weiter: traditionsbewusst, wo nötig; virtuos, weil es die klassisch ausgebildeten neun Virtuosen gar nicht anders können; beschwingt, weil für Tänzer; witzig, wo geht; tragisch sowieso.

     

    Der zweite in der Reihe: Brahms. Brahms, dessen intensivste Momente Glenn Gould mit entschlossener Langsamkeit an die Oberfläche gefördert hat, und dem Franui ganz im Gegenteil eine Packung Vitalität, Kraft und Humor verpassen, die Spannweite seiner Kompositionen zwischen Zitherklang, bukolischem Chorgesang, Dixieland-Rauchschwaden und kakophonischem Orchestergestotter verorten („Erlaube mir, feins Mädchen“), nur um dann umso sparsamer, gouldesker über den Motiven von „Die Meere“ zu meditieren, leise, sparsam, unbedarft und ungeheuer schön. Sicher das hellste aller drei Programme.

     

    Dann: Mahler. 

    Logisch, dass Franui an Mahler nicht vorbeigehen konnten. Mahlers Komponierhaus in Toblach ist erstens nur einen Marsch über das Pfannhorn von Innervillgraten entfernt, seine Inspirationswolke beregnet also auch Franui (die Alm). Zweitens verbergen sich seine berückenden Lieder oft hinter komplizierten Konstruktionen aus Kunstfertigkeit, Geschmack, Klangfieber, Bombast und knödelndem Gesang, da lauert eine Aufgabe. 

    Franui ziehen den Mahler-Liedern den Smoking aus, so dass sie bloß noch nackt dastehen in der Kälte und vergessen, vornehm zu schauen. 

    „Urlicht“ zum Beispiel, dieses flehentliche Forschen nach dem Ursprung, dem Ziel von allem, bekommt zu Mahlers tragischem Pathos auch noch ein wissendes Lächeln mit auf die Reise, einen Schwung Marschmusik, einen Erinnerungsfetzen an den Tanzboden, so schlimm war es doch gar nicht, das Leben …

    Erst durch das Entkanonisieren der Musik tritt deren überragende Substanz ans Tageslicht, und Franui lassen sich nicht lumpen und drehen die Themen zuerst durch den Rhythmusfleischwolf, und dann gestatten sie sich zu lachen, um plötzlich doch wieder ergriffen dazustehen und über Blechakkorden, die auch von Gil Evans sein könnten, der Gesangsstimme zuzuhören, die den Text anstimmt: „O Röslein rot …“

    Franui haben selbst in den prekärsten Momenten Respekt. Niemals würden sie zu Mahlers Melodien „du“ sagen, ohne sich vorher, wie es sich gehört, mit ihnen verbrüdert zu haben. Wenn es aber zuviel wird, greift das Entschlackungskommando von der Alm grinsend ein. Wo es bei Mahler heißt „Ich bin von Gott und will wieder zu Gott!“, verständigen sich „Franui“ auf: „Ich bin ein Falott und bleib ein Falott, ach Gott, sapperlott“, und ehrlich, das „Urlicht“ wird von dieser Wendung nicht getrübt.

     

    Schubert–Brahms–Mahler. 

    Das magische Dreieck wird von Franui an jeder Seite peinlich genau untersucht, damit alles seine Richtigkeit hat. 

    Die Fläche dazwischen ist endgültig in Besitz genommen.

  • Süddeutsche Zeitung

    "...für immer im Gedächtnis, im Gemüt."

    Hat man Franui einmal in seinem Leben gehört, bleibt deren Musik für ewig im Gedächtnis, im Gemüt. Und weil dies so ist, muss man, nähert man sich der Musik dieser Blaskapelle an, dorthin zurückgehen, wo alles anfing. Zu Schubert. Was nicht ganz richtig ist, denn als Franui ihre CD mit Liedern von Schubert aufnahmen, machten sie bereits seit 14 Jahre zusammen Musik. Sie verändern kaum etwas an den Liedern, nur lassen sie den Text (meistens) weg und fügen die Instrumente, mit denen sie seit vielen Jahren verwachsen sind, hinzu.

    Bei den bekannteren Liedern hört man den Text ohnehin mit, bei denen, die einem weniger vertraut sind, wird die Musik allein zum Erzähler. Plastische Szenen entstehen so, einerseits Seelenlandschaften, andererseits aber auch ganz konkrete Situationen. Und alles ist immer sehr schön, sehr traurig, aber immer voller Schimmer, Glanz und Sehnsucht.

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung

    „Immer schon geahnt, noch nie so gehört“

    Was Franui hier mit Schuberts Liedern macht, überschreitet zwar (absichtlich) oft die festgezurrten Ge- schmacksgrenzen, aber es geht unter die Haut. Bekannte Lieder verwandeln sich in sprachlose Instrumental- Gesänge, in einem merkwürdigen Zwischenreich von schon immer Geahntem und noch nie Gehörtem. In den schönsten Stücken dieser Platte scheint es, als würden die Lieder unmittelbar aus der Atmosphäre ihrer ursprünglichen Inspiration her neu erfunden, ja als werde gerade diese Idee in der Ironisierung des Musi- kantentums und in den Abnutzungserscheinungen des Musizierens gebrochen.

    Gleich die Eröffnungsnummer, der Wanderer, ist ein solch gelungener Coup. In die schläfrig und wie ent- rückt um sich selbst kreisenden Figuren von Tuba, Kontrabass und Hackbrett hämmern als balkanisches Blechgeknatter plötzlich die Triolen der Schubertschen Einleitung hinein ...

    ... bis sich schließlich im Wechsel von alpenländischem Bläserchoral und heimeligem Zitherspiel der Wan- derer vielstimmig zu Wort meldet, um als großstädtischer Mutant mit dem Saxophon über glamourös ange- reicherter Harmonisierung in grelles Licht zu treten.

    Ähnlich leuchten die großen dunklen Stücke vom Doppelgänger oder Abendstern heraus aus einem vorgestalt- lichen Zwielicht, während andere, etwa die Taubenpost oder Abschied, mit den schreckhaft gedehnten Pausen als fetzige Tanzbodenmusik gleichsam geerdet werden.
    Franuis Schubertlieder sind keine Parodien, sie nehmen die Vorlagen und ihre Sehnsucht nach Bekenntnis und Selbstausdruck ernst, sogar im Ständchen, dessen szenische Imagination in eine allgemeine Verschla- fenheit abgeschoben wird: Das ursprüngliche Begehren scheint längst vergessen, erst bei der Wiederholung des ‚Komm, beglücke mich!’ platzt aus dem Munde einer wie bierseligen Herrenrunde diese Textzeile in die unbewusst dahindämmernde Musik hinein.

     

    Martin Wilkening, Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • DIE ZEIT

    „Mit dem Franzl auf die Kirchweih“

    Eine Dorfmusik bearbeitet dreist ein Herzstück der klassischen Liedkunst und führt es so zurück an seine Inspirationsquellen. (...) Es geht ums Wandern, um Ferne und Fremde, um Einsamkeit und Sehnsucht – um immergrüne romantische Topoi mithin. Klassische Liedsänger mögen die psychologischen Tiefen dieses Schubert-Repertoires nach allen Regeln der Kunst ausgelotet haben; dessen Herkunft aber kann unter den Kronleuchtern der Konzertsäle wohl nur verleugnet werden. Franui machen sie hörbar, stürzen sich mit Leidenschaft in die Klangwelten der Dorffeste und Landpartien, der Wiener Beisln und Heurigen, die Schuberts Musik angeregt und geprägt haben.

    Sie machen aus Klassikern so etwas wie eine folklore imaginaire autrichien, und sie beschränken sich dabei keineswegs auf die heutigen Grenzen des Landes: Aus Ungarn borgen sie sich das wahnwitzige Schwirren der Csardas-Geigen, vom Balkan plärrendes Blech, Klezmer-Klarinetten aus Galizien und eine gemütlich rumpelnde Polka-Tuba aus Böhmen.

    All das findet sich als Nachhall ohnehin in Schuberts Liedern, wenn man nur genau genug hinhören will. Und weil Franui diese musikalische Umwelt als eine Art – mal ruralen, mal urbanen – Blues des frühen 19. Jahrhunderts begreifen, bauen sie auch gleich ein paar Elemente der Moderne ein, aus dem Jazz, der Filmmusik, dem Cabaret. Geschickt gemacht ist das, fein arrangiert, virtuos gespielt und trotzdem – zum Glück – nicht allzu sauber. 

  • Radio Ö 1

    "Gespür, Sorgfalt und Witz..."

    Franui hat Vokalmusik von Franz Schubert, Johannes Brahms und Gustav Mahler derart ‚gecovert’, dass alle glücklich sind:

    Die Anhänger der Originalwerke, die Liebhaber traditioneller Musik und viele Neulinge in beiden Genres. Dazu musste nicht erst die Nähe der genannten Komponisten zur Volksmusik zitiert werden, denn Franuis Bearbeitungen sind von jeglichen Einteilungen oder Schubladen unabhängig. Gespür, Sorgfalt und Witz sind die Werkzeuge; leichte Ironie und gleichzeitig hingebungsvolle Liebe zu den Vorlagen charakterisieren die Haltung dieses Ensembles.

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